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Reportage in der FÜR SIE

In der Ausgabe 11/2009 vom 12.05.2009 erschien in der Zeitschrift FÜR SIE eine Reportage zum Thema „Wenn Mütter gehen“, in der auch mein Buch vorgestellt wurde. Mit freundlicher Genehmigung der Redaktion der FÜR SIE biete ich diese Reportage nun zum Download im PDF-Format an. Die Datei kann durck Klick hier heruntergeladen werden.

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www.buchblogger.de

»Mütter, die von ihrer Familie fortgehen, ihre Kinder verlassen – sind das Rabenmütter?
Was bringt eine Mutter dazu, die Familie zurückzulassen und ein Leben ohne ihre Kinder zu führen? Nicht wenige Frauen wagen diesen Schritt; die Gründe, warum sie es tun, sind vielfältig. Doch eine solche Entscheidung stößt auch heute noch auf Unverständnis, Kritik und Anfeindungen, denn es scheint zwar ‘normal’ und gesellschaftlich akzeptiert zu sein, dass Väter die Familie verlassen; Müttern wird es jedoch nicht zugestanden, ein Leben ohne ihre Kinder zu führen, und sie werden leichtfertig als ‘Rabenmütter’ bezeichnet.«

Stimmt. Auch in mir ist das Bild einer kämpfenden Löwenmutter, die für ihr Junges alles tun und alles geben würde, eigentlich recht fest verankert. Nicht als Ideal, sondern als zu erwartender Normalzustand. Mütter sind so. Das lernt man früh. Es scheint fester Bestandteil eines Frauenlebens zu sein, zu dienen, sich unterzuordnen und sich zu opfern und jede Abweichung im positiven Sinne erfordert natürlich mehr Kraft als wenn es einfach hingenommen würde. Man wundert sich nicht, wenn eine Mutter sich selbst aufgibt, um ihre Brut höchstpersönlich zu betreuen. Nur wenn eine Frau entscheidet, dass die Kinder beim Vater besser aufgehoben sind und geht, dann fragt mal zweimal nach, wie es so weit kommen konnte. Wie sie sich nicht nur vom Mann, sondern auch von den Kindern trennen konnte. Rabenmutter. Auch wenn man (ich) es besser weiß, man fragt. Sich. Oder auch andere, wenn man kann.

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www.amazon.de, 28. Juni 2004

Ein ergreifendes Buch

„So genannte Rabenmütter“ von Barbara Jany bedient sich eines Stilmittels, mit dem Erika Runge in ihren „Bottroper Protokollen“ bereits vor einigen Jahrzehnten Authentizität vermittelte: sie läßt Betroffene ihre höchst persönliche Geschichte in ihren höchst persönlichen eigenen Worten schildern.

Durch die Zusammenstellung verschiedener und doch so gleicher Schicksale kristallisiert sich aus den individuellen Erfahrungen ein allgemeines Problem in unserer Gesellschaft heraus: die doppelte Benachteiligung der Mutter. Einmal als Frau schlechthin, dann aber insbesondere noch einmal in ihrer Rolle als Mutter: erwartet „man“ doch von ihr die Hintanstellung all ihrer persönlichen Bedürfnisse und Wünsche, die Aufgabe ihres Selbst, die Aufopferung für ihre Kinder, für die „heile“ Familie. Durchbricht sie diese Fesseln der gesellschaftlichen Erwartungen, stürzt sie ab; in die Isolation der gesellschaftlichen Ächtung und in den Schmerz der Selbstvorwürfe.

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